Dienstag 28 September 2021 - 5:32:28 pm

Föderale Steuerbehörde ermutigt Registranten, die Neufestsetzung von Verwaltungsstrafen zu nutzen


ABU DHABI, 14. September 2021 (WAM) -- Die Federal Tax Authority (FTA) hat erneut dazu aufgerufen, von dem Kabinettsbeschluss Nr. 49 aus dem Jahr 2021 zur Änderung der Bestimmungen des Kabinettsbeschlusses Nr. 40 aus dem Jahr 2017 über die Verwaltungsstrafen für Verstöße gegen die Steuergesetze in den VAE zu profitieren.

Der Beschluss ist am 28. Juni 2021 in Kraft getreten und sieht Erleichterungen bei den Verwaltungsstrafen vor, um den Steuerzahlern zu helfen, ihren Verpflichtungen nachzukommen.

Die FTA erklärte, dass der Kabinettsbeschluss die globale Wettbewerbsfähigkeit der VAE durch die Schaffung eines steuerrechtlichen Umfelds, das die Selbstregulierung fördert und die nationale Wirtschaft erheblich unterstützt, stärken wird. In dem Beschluss werden 16 Arten von Verwaltungssanktionen aufgeführt, die entweder verringert oder deren Berechnungsmethode geändert wurde. Die Änderungen umfassen administrative Verstöße im Zusammenhang mit der Anwendung des Föderalen Gesetzes Nr. 7 von 2017 über Steuerverfahren, des Föderalen Gesetzesdekrets Nr. 7 von 2017 über die Verbrauchssteuer und des Föderalen Gesetzesdekrets Nr. 8 von 2017 über die Mehrwertsteuer.

In einer heute veröffentlichten Presseerklärung hat die ESTV eine Reihe von Bedingungen genannt, die erfüllt sein müssen, um von der Neufestsetzung der Sanktionen zu profitieren. Erstens muss die Verwaltungsstrafe gemäss Kabinettsbeschluss Nr. 40 von 2017 vor dem 28. Juni 2021 verhängt worden sein und die fällige Verwaltungsstrafe muss bis zum 27. Juni 2021 vollständig beglichen worden sein. Darüber hinaus sollte der Registrant alle fälligen Steuern bis zum 31. Dezember 2021 begleichen und 30 Prozent der gesamten nicht beglichenen Verwaltungsstrafen, die vor dem 28. Juni 2021 auferlegt wurden, bis spätestens zum 31. Dezember 2021 begleichen.

Die ESTV wies darauf hin, dass, wenn der Registrant alle diese Bedingungen erfüllt, die Verwaltungssanktionen neu festgelegt werden, um 30 Prozent der gesamten unbezahlten Sanktionen zu erreichen, die nach dem 31. Dezember 2021 im elektronischen System der ESTV erscheinen.

Um den Registranten zu helfen, von dem neuen Beschluss zu profitieren, präsentierte die ESTV ein praktisches Beispiel mit zwei Fällen: einer, bei dem der Registrant die Voraussetzungen für eine Neufestsetzung erfüllt, und einer, bei dem dies nicht der Fall ist.

Die ESTV forderte die Registranten auf, bei der Begleichung ihrer fälligen Zahlungen über das E-Services-Portal der ESTV die Funktion "Payment Adjustment Type" zu verwenden. Diese Funktion ermöglicht es den Steuerpflichtigen, die Beträge entsprechend ihrer Zahlungspräferenzen zuzuordnen. Es besteht die Möglichkeit, entweder zuerst die Steuern, zuerst die Verwaltungsstrafen oder die älteste Schuld zu bezahlen. Um von der Neufestsetzung der Strafen zu profitieren, sollten die Registranten die genaue Auswahl dieser Optionen überdenken, um die beabsichtigten Ergebnisse der Zahlungszuweisung zu erzielen.

Den Registranten wird dringend empfohlen, sicherzustellen, dass die Steuererklärung oder die freiwillige Offenlegung vor der Zahlung eingereicht wird. Wenn der Registrant die Zahlung vor der Einreichung der Steuererklärung oder der freiwilligen Offenlegung geleistet hat und auf seinem Konto noch ausstehende Verwaltungsstrafen vorhanden sind, wird das System die fälligen Verwaltungsstrafen zuerst begleichen, da zum Zeitpunkt der Zahlung keine fälligen Steuern auf seinem Konto vorhanden sind.

Die ESTV hat zudem klargestellt, dass es für die Steuerpflichtigen unerlässlich ist, ihre geschuldeten Steuern vor dem Fälligkeitsdatum zu bezahlen, um Säumniszuschläge zu vermeiden. In diesem Zusammenhang wies die ESTV darauf hin, dass die Bearbeitung von Banküberweisungen zwei bis drei Arbeitstage in Anspruch nehmen kann; diese Frist muss daher berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass die Zahlung vor dem Fälligkeitsdatum bei der ESTV eingeht.

Die ESTV hat zwei öffentliche Klarstellungen zum Kabinettsbeschluss Nr. 49 von 2021 herausgegeben, die auf der Website der ESTV abrufbar sind.

Übersetzt von: Magdy Elserougy.

http://wam.ae/en/details/1395302969880

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